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Stammtisch

Donnerstag 3. Mai, 19.00 Uhr, Ort: "Beim Alex", Breslauser Straße 40/2, Weinheim

Daniel Ott berichtet über Wettbewerb „Sustainergy“ in Israel beim Stammtisch

Mit internationalem Team auf Platz zwei

Gast des zweiten Stammtisches in diesem Jahr des Freundeskreises Weinheim-Ramat Gan e.V. ist Daniel Ott. Der 17-jährige Schüler der 12. Klasse des Werner-Heisenberg-Gymnasiums hat bei seinem Aufenthalt in Israel an einem internationalem Wettbewerb für die Förderung begabter und interessierter Schüler und Studenten im Themenfeld der erneuerbaren Energien, „sustainergy“, mit Unterstützung des Freundeskreises teilgenommen. Bei sustainergy handelt es sich um ein Projekt in Form eines Wettbewerbs, bei dem Teams mit Teilnehmern aus vielen Nationen, ein gemeinsames Thema mit Verbindung zum Überthema, in diesem Jahr „Energiespeicherung“, bearbeiten. Die Teams haben ein paar Wochen vor und etwa eine Woche während des Aufenthaltes Zeit, auf ihrem jeweiligen Gebiet eine Neuerung oder Erfindung zu erarbeiten, die dann in einem Vortrag vor einer Jury bewertet wird. „Mein Team bestand aus Nikola aus Tschechien und Shai aus Israel. Wir haben ‚solid state batteries’ mit der in der Forschung befindlichen Hirnschrittmachertechnologie verbunden, um Menschen mit Epilepsie oder zukünftig auch mit Alzheimer zu helfen“, berichtet Ott. Das Team belegte den mit 300 $ pro Teilnehmer dotierten zweiten Platz.

Ott nimmt seit vier Jahren am „Lifescience-Lab“ der Schule teil mit dem Schwerpunkt Astrophysik und Mathematik. Er interessiert sich für die gesamten Naturwissenschaften, aber auch für Philosophie, vor allem im Zeitalter der Aufklärung und Werke, die die Grundlagen heutiger Wirtschaftssysteme beschreiben.

So wird er an diesem Abend zum einen über sein Projekt berichten und seine Gedanken zum Thema Energiewende darlegen. Eingeladen sind alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins und alle am Thema Israel interessierten Mitbürger.


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Impressionen von der Begegnungsreise 2017


Bericht aus der Weinheimer Nachrichten vom 11. November 2017

Bericht aus der Weinheimer Nachrichten vom 15. November 2017

Bericht aus der Weinheimer Nachrichten vom 18. November 2017


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Israel – die multikulturelle Einwanderergesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Oliver Vrankovic

am Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr Zeppelinstr. 21, Weinheim-Stahlbad (Raum des AK Asyl Weinheim)

Eintritt frei.

In Israel treffen auf engstem Raum westliche und orientalische Denk- und Verhaltensweisen, unter-schiedliche Religionen, Einstellungen und Meinungen aufeinander. Die Identitätsfrage beschäftigt das Land mehr als jede andere Frage und ist in jeden Konflikt verwoben. Die multikulturelle und multiethnische Vielfalt macht es unmöglich DEN Israeli zu bestimmen. Welten trennen den Kibbuz von der Entwicklungsstadt, das Leben im Zentrum vom Leben in der Peripherie, die säkularen von den ultraorthodoxen Stadtteilen im jüdischen Teil von Jerusalem und den jüdischen vom arabischen Teil.

Mit seiner pluralen Gesellschaft – einer Mischung aus West- und Osteuropäern, Amerikanern und Russen, Äthiopiern und Türken, Kurden, Iranern und Arabern (die im israelischen Parlament vertreten sind) ist Israel das Gegenteil jeder Projektion einer homogenen Gesellschaft (wie sie vor allem von Gegnern aber auch von unreflektierten Sympathisanten behauptet wird).

Der Vortrag gibt Einblick in die Alltagserfahrungen aus den jüdisch-arabischen Städten Haifa und Yafo und den Erfahrungen aus einem Krankenhaus am Stadtrand von Tel Aviv, einem Mikrokosmos des multikulturellen und multiethnischen Israel. Verknüpft mit dem Einblick in das Leben der Einwanderergruppen aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Äthiopien. Verbunden mit den Alltagserfahrungen einer jungen Familie aus einem sozial schwachen Stadtteil von Ramat Gan, der v.a. von orientalischen Ein-wanderern geprägt ist. Außerdem aufgehängt an den Erfahrungen aus einem Altenheim, in dem deutschstämmige Juden, die in den 30er Jahren aus Europa geflüchtet sind und Überlebende des Holocaust ihren Lebensabend verbringen. Dazu die Präsentation von Recherchen in Kollektivsiedlungen und Genossenschaftsdörfern, jüdischen Siedlungen jenseits der „Grenzen von 67“ sowie beduinischen, drusischen und tscherkessischen Dörfern. Außerdem die Erfahrung von zwei Jahren im Süden von Tel Aviv, wo eine große Anzahl von afrikanischen Bürgerkriegsflüchtlingen lebt.

Der Vortrag verbindet die Erfahrungen des Referenten, die er an Orten gesammelt hat, an denen kein Israel-Korrespondent zu finden ist, mit der Geschichte des Einwandererstaates.

Oliver Vrankovic stammt aus Württemberg und arbeitet in einem Altenheim in unserer Partnerstadt Ramat Gan. Daneben ist er vielfältig journalistisch tätig!


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Führung durch das jüdische Worms eine der wichtigen geistigen Hochburgen jüdischer Tradition mit Pfarrer i.R. Albrecht Lohrbächer

am: Donnerstag, 11. Mai 2017

Der Freundeskreis Weinheim – Ramat Gan, zusammen mit der Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirchengemeinde Großsachsen und dem Bildungswerk St. Jakobus Hohensachsen laden herzlich ein.

Jahrhundertelang gab es eine gemeinsame christlich-jüdische Kultur. In den großen Städten wuchsen bedeutende jüdische Gemeinden, pflegten ihre Tradition und leisteten durch ihre geistige Präsenz einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des christlichen Abendlandes. Die jüdische Gemeinde in Worms spielte hierbei eine herausragende Rolle.

In unserer Führung werden wir das anschauen können, was dem Terror des NS Regimes nicht zum Opfer fiel. Unser Weg führt uns zur Synagoge mit der Mikwe. Wir besuchen das Raschihaus, das nach einem der berühmtesten Lehrer des Judentums benannt ist. Nach einer Video Einführung werden wir uns dort informieren über die Geschichte der Juden in Worms. Unser Weg führt uns anschließend zum Jüdischen Friedhof und endet am Dom.

Ablauf:

Wir treffen uns um 13 Uhr am Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim.

Von dort fahren wir mit privaten PKWs.

Bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit brauchen oder eine anbieten können.

Das Programm in Worms dauert 4,5 Stunden.

Ankunft in Weinheim gegen 19:30 Uhr.

Anmeldung bis zum 6. Mai 2017 über die Website des Freundeskreises Weinheim - Ramat Gan. Klicken Sie dort den Bereich „Kontakt“ an.

Oder melden Sie sich an über das Evangelische Pfarramt in Großsachsen: Tel. 06201 51290; E-Mail: hirschberg-grosssachsen@kblw.de .


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Stammtisch

Do, 09.02.2017, um 19 Uhr, Restaurant "Beim Alex" (Breslauer Straße, Weinheim)

Bewegende Lebensgeschichte des Birkenauers Berthold Löb

Die bewegende Lebensgeschichte von Berthold Löb aus Weinheims Nachbargemeinde Birkenau steht im Mittelpunkt des ersten Stammtisches des Freundeskreises Weinheim Ramat Gan e.V. im neuen Jahr. 1942 lebten in Birkenau zehn Mitbürger jüdischen Glaubens, unter ihnen die Familie Löb, eine seit dem 18. Jahrhundert in Birkenau ansässige und angesehene Familie. Wie alle jüdischen Männer wurde Berthold Löb, geboren 1906, nach der Reichspogrom-Nacht verhaftet. Er kam ins KZ Sachsenhausen. Nach schweren Misshandlungen wurde er 1939 entlassen mit der Empfehlung Deutschland zu verlassen. Dazu fehlte aber der sechsköpfigen Familie das Geld. Nur durch die beherzte Warnung eines Birkenauer Polizisten konnte Löb im Februar 1943 der erneuten Verhaftung entziehen, eine zweijährige Flucht vor der Gestapo begann. Unter anderem fand er Schutz bei katholischen Priestern in Amorbach, die es ermöglichten, dass Löb alle zwei Wochen auf einen anderen befreundeten Hof in den Gemeinden um Amorbach, Obernburg und Miltenberg wechseln konnte. Dort lebte er mit großen Entbehrungen und in ständiger Angst vor Entdeckung als Karl Müller bis zum Kriegsende. Im April 1945 kehrte Löb zu seiner Familie nach Birkenau zurück. Er knüpfte Kontakte im Textilbereich und eröffnete schließlich ein Textilgeschäft in der Weinheimer Hauptstraße (ehemals Damenmoden Zeumer), in dem Jacob Rothschild 1856 das erste Textilhaus für Weinheim gegründet hatte. Löb starb 1976.

Über sein Leben wird am Donnerstag, 9. Februar, um 19.00 Uhr, im Restaurant "Beim Alex", Breslauer Str. seine Tochter, Mitglied unseres Vereins, berichten. Mitglieder, Freunde und alle am Thema Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.


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Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 13.01.2017

Ehre für einen "wahren Freund Israels"

Weinheim/Ramat Gan. (dra) „Diese Auszeichnung ist ein Ansporn, mich für die Begegnung zwischen jungen Leuten aus Weinheim und Ramat Gan besonders einzusetzen.“ So reagiert Albrecht Lohrbächer auf die Tatsache, dass ihn Weinheims israelische Partnerstadt am 26. März zum „Honoratior der Stadt“ ernennen wird – vergleichbar mit der Ehrenbürgerschaft in einer deutschen Stadt.

Dass ihm die hohe Ehre widerfahren wird, zeichnete sich bereits im Februar vergangenen Jahres ab, als Ramat Gans Oberbürgermeister Israel Singer die Zweiburgenstadt besuchte und nach einem Treffen mit ehemaligen Austauschschülern vollkommen begeistert über deren Berichte und die Arbeit des Freundeskreises Weinheim-Ramat Gan gewesen war. Simona Gruska, eine enge Mitarbeiterin Singers und von Weinheim begeisterte Israelin, setzte Lohrbächer bereits im November davon in Kenntnis, dass die Ernennung zum Honoratior erfolgen wird.

Verdienter Lohn

Es ist der verdiente Lohn für ein Lebenswerk, das Lohrbächer der deutsch-israelischen Freundschaft widmete. Es ist die höchste Form der Anerkennung, die unsere Stadt als Symbol bieten kann, für den unermesslichen Beitrag, den Albrecht Lohrbächer für die Freundschaft der beiden Städte und die Beziehungen zwischen Jugendlichen geleistet hat", so heißt es in dem offiziellen Schreiben aus Ramat Gan.

Lohrbächer, Pfarrer und damals Schuldekan im Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim, knüpfte in den 80er-Jahren erste Beziehungen zu Ramat Gan. Der erste Besuch von Schmuel Gogol und dem international renommierten Mundharmonika-Orchester in Weinheim erfolgte 1983 auf Basis einer Freundschaft zwischen Gogol und Albrecht Lohrbächer. Ab 1986 organisierte Lohrbächer, der auch beim Arbeitskreis Asyl Weinheim seit Jahren aktiv ist und zu dessen Mitbegründern gehörte, Begegnungen zwischen Jugendlichen aus beiden Städten. Bis heute gab es zahlreiche Austausche. Seit 2005 räumt sogar ein Fonds eventuelle finanzielle Hindernisse aus dem Weg.

Vater des Jugendaustauschs

Seit 1999 gibt es eine offizielle Städtepartnerschaft; die Jugendbegegnung ist die Keimzelle. Albrecht Lohrbächer, so heißt es in der offiziellen Ankündigung der Verleihungsfeier, sei „der Vater des Jugendaustauschs". Singer betont darin aber auch, dass Lohrbächers Verdienste über die kommunale Schwelle hinausreichen. Er nehme außerdem eine sehr bedeutende Rolle in der „Sensibilisierung für die Bedeutung des bestehenden Staates Israel" ein und habe große Verdienste bei der Überbrückung von Gräben zwischen Deutschland und Israel und widme sein Leben dem starken Band, das die beiden Länder „in ihren Herzen und Seelen" verbinde. Albrecht Lohrbächer sei „ein wahrer Freund Israels".

Nach dem Bekanntwerden der bevorstehenden Verleihung erhielt Albrecht Lohrbächer schon positive Meldungen aus Ramat Gan. Der 22jährige Idan Ben David, der als Schüler in Weinheim war, schrieb ihm: „ich bin so glücklich darüber, dass Sie Ehrenbürger werden, und ich bin mir sicher, dass Sie es verdient haben. Ich weiß, dass dies nicht der Beweggrund für Ihren Einsatz ist, aber ich denke, es ist ein großartiges Gefühl, wenn die Tätigkeit so sehr wertgeschätzt wird."

Die Feierlichkeit zur Verleihung am Sonntag, 26. März, wird unter anderem gestaltet vom Kinder-Mundharmonika-Orchester Ramat Gan. Bei der Feier wird auch Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard in der Partnerstadt sein.


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Liebe Freunde,

vielleicht ist es Ihnen nicht entgangen, dass zwei der Opfer des Terror-Anschlags von Tel Aviv direkt aus unserer Partnerstadt Ramat Gan kamen bzw. aus ihr stammten:

Ido Ben Ari (39) aus Ramat Gan, arbeitete in leitender Position in der israelischen Zweigstelle von Coca-Cola. Er war Vater von zwei Kindern. Seine Frau wurde bei dem Angriff schwer verletzt und befindet sich im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv.

Dr. Michael Feige (58) aus Midreshet Beer Sheva, aufgewachsen in Ramat Gan; er lehrte als Professor für Israel-Studien an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beer Sheva. Er hinterlässt drei Kinder.

Wir trauern mit den Bürgern unserer Partnerstadt!

Diese Botschaft ist um so wichtiger, weil, kaum, dass die Opfer beerdigt sind, die internationale Kritik, z.B die aus dem von Diktaturen beherrschten UN-Menschrechtsrat in Genf, laut werden und Israel verurteilen. Der Kölner Blogger Gert Buurman hat dazu Wichtiges verlauten lassen (s.u.)

Wir stehen zu unseren Freunden in Ramat Gan, die täglichen Drohungen und Übergriffen, von denen hier wenig bekannt wird, sich ausgesetzt sehen.

Herzliche Grüße Ihr Albrecht Lohrbächer


Terroranschlag in Tel Aviv by tapferimnirgendwo (Gert Buurman, Köln)

Wenn ich diesmal wieder folgende Floskeln in den Zeitungen oder von deutschen Politikern lesen muss, raste ich aus: "Die andauernde Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern, die nahezu täglich Menschenleben fordert, muss ein Ende finden."

Nein! Wenn ein Mensch einen anderen Menschen aus dem Hinterhalt niederschießt, dann kritisiert man nicht die Person mit der Kugel im Kopf. Die Kritik muss uneingeschränkt und einseitig in die Richtung der Person gehen, die das Gewehr geführt hat, um zu morden! "Beide Seiten müssen helfen, zu einer Deeskalation zu kommen. Es reicht nicht, an den Symptomen des Konflikts zu arbeiten, sondern es muss den Ursachen begegnet werden. Hoffnung auf Frieden für Israelis und Palästinenser bietet nur die Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Zweistaatenlösung."

Nein! Nach einem Mordanschlag gibt es nur eine „Hoffnung auf Frieden“, nämlich die uneingeschränkte und einseitige Verurteilung des Täters. Die Morde in Israel waren keine Einladungen zur „Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Zweistaatenlösung“. Es waren Terroranschläge! Es gilt, sie zu verurteilen. Uneingeschränkt und einseitig!


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Lesung und Gespräch mit Georg M. Hafner und Esther Schapira, beide Fernsehjournalisten (ARD), zu ihrem Buch:

Israel ist an allem schuld

Warum der Judenstaat so gehasst wird

WO? Weinheim, Stadtbibliothek, Luisenstraße 5/1

WANN? Donnerstag, 24. September 2015, 19.30 Uhr

Wer sich in Deutschland kritisch zu Israel äußert, spricht sich gerne vorsorglich frei und verkündet: Man sei kein Antisemit und lasse sich den Mund nicht verbieten. Die mehrfach ausgezeichneten Journalisten Georg M. Hafner und Esther Schapira zeigen in diesem Buch, dass 70 Jahre nach dem Ende des Holocaust antisemitische Vorurteile wieder Konjunktur haben. Es ist der alte Hass auf Juden, die Abwehr der eigenen Schuldgefühle oder unbewusst übernommene antisemitische Stereotype.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Beltz, Weinheim, statt.


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30 Jahre Jugendaustausch zwischen Weinheim und Ramat Gan!

Bericht der Weinheimer Nachrichten

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ROSCH HASCHANA 5775

An dieser Stelle sollte eine Grafik zu sehen sein.

Photo: Johannes Gerloff

Der Freundeskreis sendet Neujahrsgrüße an die israelische Partnerstadt Ramat Gan in Form eines Briefes

Our dear Jewish friends in Ramat Gan, dear Mayor Mr. Singer,

this Rosh HaShana it comes not easy to us to send our good wishes for Rosh HaShana – not because we would not wish you and your city a good new year, not because we would be no more interested in the wellbeing of our Jewish friends in our sister city. Those are not the reasons for our bad feelings, we are terribly ashamed of the hatred against Jews on the streets in Germany, about the defamation of Israel and of its fight against a criminal regime, about the lack of empathy for the Jewish community all over the world.

Is it now allowed to get back to business as usual? How can we wish a good new year knowing that you are confronted with a great wave of Antisemitism, with a widespread hostility round your country? But is there any alternative but to continue our way of empathy for Israel, of empathy for our Jewish friends in our sister city, to fight the anti-Jewish, the anti Israelian media coverage, the anti-propaganda all over still more consequently and more systematically?

We are follwing this engagement together with a network of people in Germany who are decided to resist publicly. We know that we are only a part of a minority but a minority determined to no more condoning the new-old hostility against Jews.

Thus you can count on us, the friends of the friendship association Weinheim-Ramat Gan, the many young former exchange students who feel the emotional attachment to their partners, the families in Ramat Gan and who sit on the fence in order to stay with their Ramat Gan partners in the next months.

Am Issrael should stay strongly and never again without protection, therefore we choose as motif for our Rosh HaShana wishes the Israeli soldier blowing the Shofar.

We wish you, Mr. Singer, and your family good health and success with you work!

We wish all inhabitants in Ramat Gan a quiet new year 5775!

For the holiday to come we wish you all Chatimah Tovah Ulrike and Albrecht Lohrbächer together with the friends of the friendship association


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30 Jahre Förderverein ehemalige Synagoge in Hemsbach

Der Förderverein "Ehemalige Synagoge in Hemsbach E.V." feiert sein 30 jähriges Bestehen. Dazu lädt er alle Mitglieder und Freunde des Freundeskreises ein, am 14. September ab 17:30 Uhr mit zu feiern. Die vollständige Einladung mit allen Informationen finden Sie hier.


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Israel Singer, Oberbürgermeister Ramat Gan, 27. Juli 2014 English version

Lieber Freund,

stellen Sie sich vor, eine Welle von Raketen landet in ihrer Stadt, zerstört die städtische Infrastruktur und verursacht Schmerz und Leid bei den Bewohnern.

Als Bürgermeister bin ich zuerst und vor allem für das Wohlergehen meiner Bürger verantwortlich.

Mit dieser Verantwortung beauftragt bin ich verpflichtet, meine Stadt zu schützen und den Bewohnern das Nötigste für das tägliche Leben zur Verfügung zu stellen, damit sie lernen und arbeiten können und Zugang zu den sozialen Diensten haben, immer, wenn sie diese benötigen.

Seit dem Beginn der gegenwärtigen Kampfhandlungen sind Tausende Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert worden, bewaffnete Terroristen haben versucht, auf Siedlungen im Umfeld von Gaza schwere Terroranschläge zu verüben, Hunderte von Geschossen wurden auf Kindergärten und Schulen abgeschossen. Immer wieder, und das zu allen Tages- und Nachtzeiten, mussten Zivilisten in die Schutzräume fliehen; währenddessen sind unsere Söhne in den Kampf in Gaza geschickt worden und ließen ihre Mütter schlaflos zurück: Und ihre Frauen beteten derweilen um eine sichere Rückkehr.

Ich weiß um meine nationale Verpflichtung, jegliche Vorsorge zu ergreifen, um das Leben unserer Zivilbevölkerung zu schützen. Wir investieren hohe Summen in öffentliche Schutzräume, bieten psychologische Hilfe für Kinder an, die durch die Bedrohung rund um die Uhr traumatisiert sind. Wir bauen zerstörte Gebäude wieder auf. Kurz, für uns, ich beziehe auch die anderen Bürgermeister der betroffenen Städte und Gemeinden ein, ist die Bewahrung menschlichen Lebens oberste Verpflichtung. Darum bete ich auch zugleich für die unschuldigen Zivilisten im Gazastreifen, deren politisch Verantwortliche zynischerweise sich nicht dem Leben, sondern dem Leiden der Menschen verpflichtet fühlen

Zehntausende Palästinenser bekamen von unserer Armee Anrufe, SMS-Botschaften oder erhielten Flugblätter, in denen sie rechtzeitig gewarnt wurden, die Kampfzonen zu verlassen. Es wurden immer wieder geplante Angriffe aus der Luft aufgeschoben, weil Unschuldige die Bereich nicht verlassen hatten; ja, es wurden sogar bereits gestartete Bomber zurückbeordert, um Zivilisten nicht zu gefährden. Hamas jedoch hat den Zivilisten verboten, die Häuser zu verlassen, Hamas platziert die Menschen auf den Häusern, in denen sie Raketen herstellen und zwingt die Kinder, ihre eigenen Kinder, an Orten zu verharren, wo ihr Leben gefährdet ist. Trotzdem, wir behandeln unschuldige Palästinenser, die verletzt wurden in israelischen Krankenhäusern im ganzen Land. Ein geschütztes und hervorragend ausgerüstetes Feldlazarett wurde von der Armee in der Nähe des Gazastreifens aufgestellt, um den Palästinensern zu helfen, deren Leben der Hamas nur ein Faustpfand bedeutet.

Es war mir sehr wichtig, dies alles an Sie schreiben zu können, ganz persönlich, um zu versuchen, meinen Schmerz zu schildern, aber auch von meiner Verpflichtung für das Leben meine Bürger zu berichten.

Ihre Unterstützung und Ihre Freundschaft ist, wie immer, ein Leuchtfeuer in schweren Zeiten.

Mit herzlichen Grüßen Israel Singer, Oberbürgermeister von Ramat Gan


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To the Mayor of Ramat Gan Mr. Israel Singer

Weinheim, 26.07.14

Dear Mr. Singer,

as members of the association, as citizens of Weinheim we want to express our solidarity with Israel and its fight against the terror from Gaza. We know that Israel has to pay a huge prize for these efforts but we are convinced that you must try to prevent further terror attacks from the tunnels and rocket attacks from the Gaza strip.

We heard about damages also in Ramat Gan and we got to know how terrible for all inhabitants of Ramat Gan the daily alarm really is.

In Europe our Jewish inhabitants and we together with them are confronted with a wave of anti-Semitism which we never thought it could happen again. We already offered information events for the public as well as for our members in order to forward background informations.

As you know students from the 2014 exchange stay in Weinheim – and they are also very good ambassadors of Israel. We are very grateful to have them among us!

Please let the Ramat Gan people know that we feel with them, that we wish them a safe shelter and in the future long years of calm!

Cordially yours, Albrecht Lohrbächer


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Israels Generalkonsul Ben-Hayun zu Gast in Weinheim

Bericht aus den Weinheimer Nachrichten vom 06.12.2013

Den Dialog intensivieren

WEINHEIM. Zum Abschluss eines langen Tages freute sich der Vorsitzende des Freundeskreises Weinheim-Ramat Gan, Albrecht Lohrbächer, den Generalkonsul Israels, Dr. Dan Shaham Ben-Hayun, zu dessen Vortrag „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen – eine Bilanz und Perspektiven für die Zukunft“ im Bürgersaal des alten Rathauses begrüßen zu können. Auf dem Besuchsprogramm des Diplomaten stand am Vormittag ein Gespräch mit Schülern des Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Sie alle seien gerade über die politische Situation in seinem Land sehr gut informiert gewesen, berichtete der Diplomat. Im Anschluss besuchte er die Firma Naturin-Viscofan, die ihrem Gast die besondere Produktionslinie für koscher hergestellte Wursthüllen, überwacht von einem Rabbiner, vorstellte. Im Anschluss folgten politische Gespräche mit dem Oberbürgermeister Heiner Bernhard und Gemeinderäten.

„Deutschland ist nicht der einfachste Posten für einen israelischen Diplomaten“, leitete Shaham in perfektem Deutsch seinen Vortrag ein. Gerade an seinem Dienstsitz in München begegne er täglich der deutschen Vergangenheit. Andererseits sei sein Sohn in Deutschland geboren und zum Studium hierher zurückgekehrt – in das Land, aus dem seine Großeltern fliehen mussten und seine Vorfahren ermordet worden seien.

Lebendige Demokratie

Deutschland sei eine lebendige Demokratie, sie sich ihrer Verantwortung für die Vergangenheit bewusst sei. „Die gemeinsamen Ziele, Partnerschaften und Werte in der Bildung, Kultur, Technik oder Wissenschaft, bilden die Basis für einen kreativen Dialog. Diesen zu intensivieren, ist mein Ziel“, betonte der Redner. In einem kurzen historischen Rückblick zeigte er den Einfluss jüdischer Mitbürger beispielsweise auf die Wissenschaft in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf: 17 Nobelpreisträger waren des jüdischen Glaubens, darunter auch Albert Einstein. Nach der Machtergreifung Hitlers mussten 1933/35 rund 800 „hochkarätige Wissenschaftler“ das Land verlassen, 1939 wurden alle jüdischen Dozenten und Studenten der Universitäten verwiesen.

Bildungsabkommen geplant

Mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen 1965 zwischen Israel und der Bundesrepublik seien Wissenschaft und Forschung zu zwei tragenden Säulen einer engen Partnerschaft geworden. Diese sei auch zwischen Städten-, Gemeinden und Landkreisen entstanden. 80 Städte in Deutschland haben Partnerstädte in Israel, allein sechs in Baden-Württemberg. Als Ziel, diese Verbindungen auch künftig zu stärken, nannte Shaham die Intensivierung des Austausches von Masterstudenten oder jungen Berufstätigen in Wissenschaft, Forschung oder Kunst. Daher werde er, insbesondere vor dem Hintergrund des 2015 anstehenden Jubiläums, das Hauptaugenmerk seiner Arbeit auf das Bildungsabkommen zwischen Israel und Baden-Württemberg legen. „Wenn wir in der Bildung und Jugendarbeit zusammenarbeiten, dann wird kein Platz für Antisemitismus, Vorurteile und Diskrimination sein“, wandte er sich mit Blick auf die Studie des Deutschen Bundestages an die Zuhörer. Danach sei jeder fünfte Deutsche antisemitisch eingestellt.

Hohe Flexibilität

Den Wirtschaftsbeziehungen beider Länder maß der Diplomat ebenfalls hohe Bedeutung zu. Deutschland ist nach seinen Ausführungen, nach USA und China, der drittwichtigste Handelspartner für Israel. Chemikalien, Medikamente, Produkte der Elektronik oder Biotechnologie exportiert Israel nach Deutschland. Unternehmen wie Siemens, Henkel, VW oder die Deutsche Telekom haben rund 100 Millionen Euro in Israel investiert. „Das starke Wirtschaftswachstum von 270 Prozent in 20 Jahren ist auf das hohe Maß an Flexibilität und dem starken Engagement in Nischen zurückzuführen“, sagte Shaham.

Zum Abschluss ging der Redner auf die Zusage der Bundeskanzlerin von 2008 zu Israel ein, die erneut im Koalitionsertrag niedergeschrieben ist. Danach bekennt sich Deutschland zu seiner besonderen Verantwortung gegenüber Israel als jüdischem und demokratischem Staat. Das Existenzrecht und die Sicherheit sind danach nicht verhandelbar. Das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen werde die Bundesregierung angemessen würdigen. „Ich werde die besondere Ehre haben, dieses Jubiläum mitzugestalten. Diese bedeutende Freundschaft und Partnerschaft bietet vielen Chancen und Facetten für die kommenden 50 Jahre.“ -ist- (Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin)


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Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan – Stammtisch 8.5.14, 20 Uhr, „Beim Alex“ im Rolf Engelbrecht Haus

Thema: Streifzug durch die Israelische Musik

Ein wesentlicher Teil der israelischen Kultur wird durch die ungeheure Vielfalt der jüdischen Musik bestimmt, die stark von der europäischen Tradition geprägt ist aber auch in den letzten Jahrzehnten eine Wandlung vollzogen hat, wobei die hebräische Sprache mit ihren Bezügen zur jüdischen Liturgie und Tradition und die Verwurzelung im Nahen Osten eine immer größere Rolle gespielt hat.

Neben zahlreichen symphonischen Orchestern und Ensembles finden alljährlich zahlreiche Festivals und Wettbewerbe mit klassischen und modernen Programmen statt. Die Rock- und Popszene erfreut sich einer großen Experimentierfreude und erlebt eine zunehmend hebräische Gewichtung bei einer dominierenden englischsprachigen Liedtextung. Daneben werden Israelische Volksmusik, die traditionellen Lieder zu den jüdischen Festtagen sowie die jiddischen Lieder gepflegt.

Herr Alfons Rütschle wird in einem ca. 30-45 minütigen Streifzug durch die Israelische Musik einen kleinen Überblick über ihre Vielfältigkeit geben und mit musikalischen Beispielen veranschaulichen.

Donnerstag, 13. März, 20 Uhr, Beim Alex, Breslauer Str., Weinheim


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Reise in ein einzigartiges Land - mit Journalisten in Israel

Der Vorsitzende des Freundeskreises, Albrecht Lohrbächer, wird Anfang März wieder 10 Tage lang eine Informationsreise nach Israel für Journalisten aus ganz Deutschland durchführen. Begegnungen mit führenden israelischen und palästinensichen Meinungsmachern in Rundfunk- und Fernsehstudios, Gespräche mit Jugendlichen, Fahrten zu Brennpunkten des israelisch-palästinenschen Konflikts, Besuche bei SAP-Israel oder bei einem Fischzüchter in der Negevwüste stehen ebenso auf dem Plan wie ein Empfang bei der neu gewählten Verwaltung in Ramat Gan oder eine Begegnung mit dem ersten beduinischen Hochschulpräsidenten im Süden Israels.

Es werden erste Eindrücke sein, die einen Blick auf ein spannendes Land vermitteln.

Weinheim, Partnerstadt von Israels Vorzeigemetropole Ramat Gan, erwartet am 3. Dezember hohen Besuch aus dem Generalkonsulat des Staates Israel in München.

Dazu wird auch am gleichen Abend ein Vortrag angeboten:

Jahre deutsch-israelische Beziehungen – eine Bilanz und Perspektiven für die Zukunft

3. Dezember 2013, Altes Rathaus, Marktplatz, Weinheim, Beginn 19.30 Uhr

Es gibt im deutsch-israelischen Verhältnis, das in manchen Bereichen (Wirtschaft und Sicherheit z.B.) gut funktioniert, zunehmend Missklänge. Nicht wenige zweifeln sogar, ob die Zusage von Kanzlerin Angela Merkel, dass Israels Sicherheit Teil deutscher Staatsräson ist (2008), noch wirklich trägt. Es wird darum spannend sein, einen Vertreter des Staates Israel zu Fragen des deutsch-israelischen Verhältnisses zu hören und ihn darauf hin auch befragen zu können.


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Israel „zum Verlieben“

Am nächsten Stammtisch des Freundeskreises Weinheim Ramat-Gan e.V. am Donnerstag, 14. November, wird Katrin Müller, eine junge Weinheimerin, die zurzeit in Israel lebt, über ihren Aufenthalt berichten. Sie machte im vergangenen Jahr am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ihr Abitur, siedelte anschließend in ihre „zweite Heimat“ und arbeitet dort in verschiedenen Jobs. 2010 nahm sie am Schüleraustausch teil und war seitdem in allen Ferien dort, um mit ihren neu gewonnenen Freunden zusammen zu sein. Sie hat sich in das Land verliebt, wie sie selbst sagt. „Katrin Müller wird berichten, wie es ihr als junge Deutsche bislang in Israel ergangen ist, welche Erfahrung sie mit den Menschen dort gemacht hat und wie sie mit der Mentalität, insbesonderen der israelischen ‚Chuzpe’, umgeht“, kündigt Albrecht Lohrbächer, Vorsitzender des Freundeskreises, den Gast an. Das Treffen findet statt um 20.00 Uhr im Restaurant „Beim Alex“, Weinheim, Breslauer Str. 40. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Fragen und zum zwanglosen Gedankenaustausch. Ein weiterer Teil des Abends soll auch der Planung zukünftiger Zusammenkünfte dieser Art gewidmet sein. Mitglieder des Freundeskreises, Freunde und alle am Thema „Israel“ Interessierte sind willkommen. Info über den Freundeskreis auch unter : www.weinram.de


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Der zweite Stammtisch

Berichte von einer Reise nach Israel

Der zweite Stammtisch findet statt am Donnerstag, 13. Juni 2013 um 20 Uhr im Restaurant „Beim Alex“, Weinheim, Breslauer Str. 40.

Mitglieder, Freunde und am Thema Israel Interessierte sind willkommen.

Teilnehmer der Ende Mai stattfindenden Israelreise, organisiert vom Freundeskreis, berichten über ihre Eindrücke von der Reise. Zweimal werden die Weinheimer Bürger in Ramat Gan Station machen. Beim Stammtisch wird es sowohl um Erfahrungen in Ramat Gan selbst wie auch um die Lage im Land inmitten der Turbulenzen in den Nachbarstaaten gehen. Da auf der Reise viele Begegnungen mit unterschiedlichen Israelis stattfinden, dürften die Erfahrungen mit unterschiedlichen Menschen und Situationen ein breites Interesse finden. Natürlich soll und wird auch für das Gespräch untereinander genügend Gelegenheit sein.


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Der erste Stammtisch (18. April 2013)

Informiert werden und fragen können…

Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan bietet eine neue Form der Begegnung für Mitglieder und Interessierte an

Weinheim hat die große Metropolstadt Ramat Gan bei Tel Aviv seit 1999 als Partner. Eine Stadt in Israel als Partnerstadt zu haben ist spannend und eröffnet immer wieder Fragen. Diesem Bedürfnis will die Einrichtung eines Mitglieder-Stammtischs Rechnung tragen. Alle zwei Monate wird ab sofort ein Informations- und Gesprächsforum angeboten. Fachleute von außen, Mitglieder, die in Israel und in Ramat Gan Begegnungen hatten, werden jeweils ein Thema ansprechen und ins Gespräch bringen.

Bei der ersten Zusammenkunft wird der Vorsitzende des Freundeskreises, Albrecht Lohrbächer, über seine gerade abgeschlossene Informationsreise mit deutschen Journalisten nach Israel berichten. Journalisten von Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen sind in neun Tagen in Israel und in den palästinensischen Gebieten Kollegen begegnet, trafen mit Menschen aller Schichten zusammen und machten erstaunliche Erfahrungen in einem höchst kreativen Land.

Im Anschluss an diesen einleitenden Teil besteht die Möglichkeit zu Fragen und zu zwanglosem Gedankenaustausch.

Ein weiterer Teil des Abends soll auch der Planung zukünftiger Zusammenkünfte dieser Art gewidmet sein.

Der erste Stammtisch findet am Donnerstag, 18. April 2013, 20 Uhr, im Restaurant „Beim Alex“, Weinheim, Breslauer Str. 40, statt. Weitere Abende sollen im Abstand von zwei Monaten folgen.

Mitglieder, Freunde und am Thema Israel Interessierte sind willkommen.

©Zeitungsnotiz


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Kammerchor der Partnerstadt Ramat Gan (26. April 2013)

Der Kammerchor der Partnerstadt Ramat Gan besucht Weinheim und gibt im Rahmen seiner Tournee ein Konzert.

Das Programm umfasst u.a. Werke von

Leitung/Dirigentin: Hannah Tzur

Solistin: Dafna Zahavi (Mezzosopran)

Pianistin: Gabi Argov

Der 48 Mitglieder umfassende Chor gehört in Israel zu den bedeutendsten Chören des Landes. Mit allen bedeutenden Orchestern des Landes trat der Chor schon auf. Sein Repertorire umfasst viele wichtige Werke europäischer Komponisten, so z.B. Oratorien von Bach, Messen von Mozart.

Eintritt frei – es wird am Ausgang um eine Spende für die Kosten gebeten!